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Drogengebraucher_innen

Bild: Münchner Aids-Hilfe Grafik

Hilfe und Angebote der Münchner Aids-Hilfe

Wir arbeiten suchtakzeptierend. Um die Angebote zu nutzen, muss man also nicht clean sein. Allerdings darf in unseren Räumen nicht konsumiert werden. Einige Angebote, z.B. Arbeit und Beschäftigung, sollen einen Schutzraum bieten für Menschen, die nicht mehr konsumieren oder substituiert sind. Deshalb können wir hier Beigebrauch oder aktiven Konsum nicht akzeptieren.

Die Angebote unseres Teams Beratung und Prävention:

  • psychosoziale Beratung/Case Management für Betroffene
  • Beratung zu HIV und HCV- (Hepatitis-) Infektionsrisiken und Schutzmöglichkeiten
  • HIV- und HCV-Test vor Ort in den Kontaktläden
  • Spritzentausch über Präventionsautomaten und in der BS

Die Angebote unseres Teams Betreutes Wohnen:

  • Betreutes Wohnen und BKW für betroffene Drogengebraucher_innen (suchtakzeptierend, man muß nicht clean sein – aber auch Begleitung bei Therapie/Entwöhnung/Entgiftung)
  • Kiss (Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum) – zweimal jährlich ein Gruppenangebot

Die Angebote unseres Teams Arbeit und Beschäftigung:

  • Arbeitsangelegenheiten  für Substituierte

Die Münchner Aids-Hilfe ist als Verein Mitveranstalterin des Drogentotengedenktags. 

Sechs Präventionsautomaten im Stadtgebiet

Seit dem Jahr 2000 betreibt die Münchner Aids-Hilfe in München Präventionsautomaten, die vom Referat für Umwelt und Gesundheit finanziert werden. Hier können sich die Nutzer rund um die Uhr mit sterilen Spritzen und Kondomen zu nur 50 Cent pro Packung versorgen. Der Präventionsautomat am Goetheplatz enthält auch so genannte „Smoke it“-Kits, um Heroin mit Folie zu rauchen. Mittlerweile stehen sechs dieser Präventionsautomaten im Stadtgebiet zur Verfügung. Alle Automaten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und sichtbar, aber dennoch diskret montiert. Von der Zielgruppe werden sie sehr gut angenommen: Über 24.000 Schachteln mit Spritzen bzw. Kondomen wurden 2015 an den Präventionsautomaten  gezogen. 

Standorte der Präventionsautomaten
Goetheplatz, Stiglmaierplatz, Neuperlach/PEP, U-Bahnhof Aidenbachstraße, U-Bahnhof Dülferstraße und Pasing Bahnhof. Die Automaten werden zwei Mal in der Woche kontrolliert und befüllt, außerdem checken unsere Mitarbeiter_innen die Umgebung auf weggeworfene Spritzen und beseitigen möglichen Unrat in deren Umgebung.

Klick auf das Bild = größere Kartenansicht.

Goetheplatz (A=Automat)
Ecke Lindwurmstraße/Bushaltestelle

Stiglmaierplatz (A=Automat)
Links neben dem Aufzug zum U-Bahnsteig

Neuperlach/PEP (A=Automat)
Am Uhrenturm

U-Bahnhof Aidenbachstraße (A=Automat)
Richtung Kistlerhofstraße

U-Bahnhof Dülferstraße (A=Automat)
Ecke Schleißheimerstraße, U-Bahn-Abgang

Pasing Bahnhof (A=Automat)
Richtung Pasing Arkaden, Fahrradkeller

Kontakt und Informationen

Kontakt: Beratung und Prävention
Name | +49 (0) 89 54 333 – 0 | beratungsstelle@muenchner-aidshilfe.de
Kontakt: Betreutes Wohnen
Name | +49 (0) 89 54 333 – 309 | betreutes.wohnen@muenchner-aidshilfe.de

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