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| Unser Vorstand (Stand: November 2012) |
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Mirko Ebert "Als Neuzugang im Vorstand der Münchner Aids-Hilfe möchte ich meine Gedanken und Ideen kraftvoll in dieses Ehrenamt mit einbringen. Durch die beobachtbaren Veränderungen im Safer-Sex-Verhalten meiner und jüngerer Generationen bin ich vor allem an den Diskussionen über zeitgemässe Präventionsansätze, die heute von verschiedenen Seiten geführt werden, interessiert: Wie kann man das Thema Safer Sex bei den verschiedenen Gruppen effekt- und wirkungsvoller zum Anklang bringen? Wie kann die veränderte mediale Welt dafür genutzt werden, um das Thema wieder mehr in den Vordergrund zu bringen? Ich beobachte, wie sehr die HIV-Problematik an den Rand der schwulen Community gedrückt wird und dort gehört sie nicht hin! Das ist ein Thema für das ich mich gern und intensiv im Vorstand einsetzen möchte. Weiterhin werde ich mich um die Belange des Ehrenamtes kümmern. Ich möchte, dass Menschen erkennen, welche Chancen für Sie in einem Ehrenamt bestehen und wie viel Kraft man selber durch ein Engagement erfahren kann." Susanne Hillebrand "Ich assoziiere mit der Münchner Aids-Hilfe Innovation, Flexibilität und Veränderung auf Basis eines stabilen, traditionsreichen und authentischen Fundaments. So blickt die Münchner Aids-Hilfe auf eine langjährige Tradition zurück und ist immer am Ball der Zeit geblieben. Sie hat sich erfolgreich den immer währenden neuen Herausforderungen im Gesundheitswesen, in der medizinischen Wissenschaft oder auf dem Arbeitsmarkt gestellt, um nur einige Bereiche zu nennen. Zusammenarbeit, Kooperation und Vernetzung sind für mich elementare Aspekte für den nachhaltigen Erfolg und das langjährige Bestehen einer sozialen Organisation. In der Münchner Aids-Hilfe wird dies sowohl intern als auch extern gelebt. Ich verstehe die Münchner Aids-Hilfe auch als Teil der Münchner LGBT-Community und setze mich dort durch mein vielseitiges Community-Engagement für eine intensive und breite Vernetzung ein. Verschiedene Perspektiven bereichern meiner Meinung nach eine professionelle Vorstandsarbeit sehr. Als einzige Frau im Vorstand bringe ich daher ganz automatisch den Gender-Aspekt in die Diskussion ein. Das ist mir auch ein großes Anliegen." Michael Häuslmann "Nach 10 Jahren Vorstand hat sich viel verändert. Trotzdem macht die ehrenamtliche Arbeit weiter Spaß. Neben den mit den Kolleginnen und Kollegen gemeinsam zu treffenden Entscheidungen liegt mir besonders viel daran, die Münchner Aids-Hilfe in der Öffentlichkeit bei verschiedenen Anlässen zu vertreten. Wenn ich auch weiterhin dazu beitragen kann die Arbeit der Aids-Hilfe im Wandel von Aids durch die Vorstandarbeit zu unterstützen und zu begleiten, dann ist viel erreicht." Hansmartin Schön "Für mich ist als langjähriges Mitglied im Vorstand der Münchner Aids-Hilfe wichtig, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre kontinuierlich weiter zu entwickeln. Dabei können meine Erfahrung und die Kontakte im Aids-Hilfe-Bereich ein wichtiger Beitrag sein. Bei allem notwendigen Wandel und Anpassung der Aids-Hilfe-Arbeit an die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen, kann ich, als einer, der selbst von Hiv betroffen ist, aber auch dafür sorgen, dass die Wurzeln der Münchner Aids-Hilfe nicht in Vergessenheit geraten." Mario Simeunovic "Die Münchner AIDS-Hilfe, mit ihrer langen Tradition und ihren vielfältigen Projekten zur Unterstützung von Menschen mit HIV und AIDS, findet sich in diesen Tagen in einer schwierigen gesellschaftlichen Lage wieder. Angekündigte Reformen des Gesundheitswesens führen zu Vorschlägen, den Kranken und Schwachen in diesem Land die Kosten für ihre Gesundheit aufzubürden. Bei den derzeitigen finanziellen Mitteln, die eine HIV-Therapie erfordert, kann man sich vorstellen, wie hart hier eine erweiterte Selbstbeteildigung - egal in welcher Höhe - die Menschen treffen würde. Dies gilt für Rentner und Drogengebraucher, aber auch für Migranten in besonderem Maß. Die Finanzierung unseres Staates und seiner Aufgaben leisten verstärkt Arbeitnehmer durch Steuern und Abgaben, während große Gesellschaften und Vermögen häufig keine oder kaum Abgaben zahlen. Als Vorstand sehe ich mein Aufgabe auch darin, Bündnisse mit anderen sozialen Einrichtungen zu schließen und gemeinsam mit der globalisierungskritischen Bewegung gegen Ungerechtigkeit und Abbau in unserem sozialen System anzutreten." [
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