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Der entscheidende Tropfen Klarheit Schwule Männer sind gut über HIV informiert. So im Allgemeinen. Denn über ihren eigenen HIV-Status sind sie oft wesentlich schlechter informiert. Das Wissen um seine eigene Situation ist verbunden mit der Angst, man könnte doch HIV-positiv sein – eine Nachricht, die auch 2010 noch erschreckend ist. Leider löst das Nicht-Wissen die Ängste nicht auf, und so kennen wir viele schwule Männer, die täglich mit einem leisen unangenehmen Gefühl leben, ob die eine oder andere nicht völlig klare Situation doch ein Risiko war. Die neue Kampagne von checkpoint der Münchner Aids-Hilfe will zu dem letzten kleinen Tropfen Klarheit ermuntern. Deutlicher als in dem wunderbaren Bild des Münchner Fotografen Hans Buttermilch kann man es nicht machen. Denn in der überwiegenden Anzahl der Fälle ist die Risikosituation doch gut ausgegangen, und man kann sozusagen entspannt neu starten. Und in den wenigen Fällen, in denen eine HIV-Infektion festgestellt werden muss: Es ist gut, dass man es weiß, denn dann kann man gezielt – und mittlerweile sehr erfolgreich – etwas dagegen unternehmen und eine Behandlung einleiten. Also: Alles wird klarer, wenn man Klarheit schafft. Das komplette Angebot von checkpoint münchen: [ |
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