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Unser Vorstand
(Stand: Dezember 2007)
   
Der Vorstand der Münchner AIDS-Hilfe e.V.:
Mirko Ebert (ol), Susanne Hillebrand (om), Michael Häuslmann (or),
Hansmartin Schön (ul), Mario Simeunovic (ur).
 

Mirko Ebert
"Als Neuzugang im Vorstand der Münchner Aids-Hilfe möchte ich meine Gedanken und Ideen kraftvoll in dieses Ehrenamt mit einbringen.
Durch die beobachtbaren Veränderungen im Safer-Sex-Verhalten meiner und jüngerer Generationen bin ich vor allem an den Diskussionen über zeitgemässe Präventionsansätze, die heute von verschiedenen Seiten geführt werden, interessiert: Wie kann man das Thema Safer Sex bei den verschiedenen Gruppen effekt- und wirkungsvoller zum Anklang bringen? Wie kann die veränderte mediale Welt dafür genutzt werden, um das Thema wieder mehr in den Vordergrund zu bringen? Ich beobachte, wie sehr die HIV-Problematik an den Rand der schwulen Community gedrückt wird und dort gehört sie nicht hin!
Das ist ein Thema für das ich mich gern und intensiv im Vorstand einsetzen möchte.
Weiterhin werde ich mich um die Belange des Ehrenamtes kümmern. Ich möchte, dass Menschen erkennen, welche Chancen für Sie in einem Ehrenamt bestehen und wie viel Kraft man selber durch ein Engagement erfahren kann."


Susanne Hillebrand
"Flexibilität, Veränderung und Anpassung sind einige Schlagworte mit denen die Münchner Aidshilfe und somit auch ihre Arbeit in den letzten Jahren aufgrund stetiger Veränderungen im Gesundheitswesen, der medizinischen Forschung etc., immer wieder konfrontiert wurde. Eine professionelle Vorstandsarbeit erfordert daher die Berücksichtigung vielfältiger Perspektiven. Als derzeit einzige Frau im Vorstand ist es mir ein besonderes Anliegen, auch weibliche Gesichtspunkte in die Diskussion und Vorstandsarbeit einzubringen. Daneben setze ich mich für eine erweiterte Kooperation der ehrenamtlichen Gruppen in der MüAH ein. Die Zusammenarbeit des Café Regenbogen und der Benefiz- und Öffentlichkeitsgruppe beim Pink-Christmas waren diesbezüglich bereits ein großer Erfolg. Ganz besonders am Herzen liegt mir auch das Cafe Regenbogen, wo ich seit einigen Jahren ehrenamtlich tätig bin. So geht Liebe zwar bekanntlich durch den Magen und das Preis-Leistungsverhältnis der angebotenen Produkdfist meiner Meinung nach hervorragend. Am Ambiente ließe sich jedoch das eine oder andere verbessern, wofür ich mich stark machen möchte. Vielleicht lässt sich dadurch der manchmal etwas schleppend verlaufende Abendbetrieb weiter ankurbeln."

Michael Häuslmann:
"Die letzten 4,5 Jahre meiner Vorstandszeit waren bestimmt durch die notwendige und erfolgreiche Umstrukturierung der ehrenamtlichen Arbeit, der oft schmerzlichen Anpassung der Münchner Aids-Hilfe an die immer knapper werdenden finanziellen Mittel und dem damit verbundenen neuen Erscheinungsbild und der internen Neuorganisation. Ob Betreutes Wohnen, Beratungsstelle oder Café Regenbogen, wir sind wieder eine Einheit. Allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern einen herzlichen Dank, denn ohne Eure Mithilfe wäre dies nicht möglich gewesen.
Dies zu erhalten, um weiterhin gute Arbeit für von HIV und Aids Betroffene zu leisten, wird in den nächsten 2 Jahren mein Ziel sein.
Benefiz- und Öffentlichkeitsarbeit wird deswegen ein wichtiges Arbeitsfeld für mich werden. Unterstützung aus der breiten Öffentlichkeit für unsere Arbeit ist ein wichtiger Schritt, um wenigstens etwas unabhängiger von haushaltspolitischen Entscheidungen der öffentlichen Hand zu werden.
Unterstützen Sie die Münchner Aids-Hilfe. Gerne können Sie mit Ideen und Projekten, die zu unseren Gunsten sind, auf mich zukommen und natürlich werde ich versuchen die Umsetzung zu begleiten."


Hansmartin Schön
"Für mich ist als langjähriges Mitglied im Vorstand der Münchner Aids-Hilfe wichtig, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre kontinuierlich weiter zu entwickeln. Dabei können meine Erfahrung und die Kontakte im Aids-Hilfe-Bereich ein wichtiger Beitrag sein.
Bei allem notwendigen Wandel und Anpassung der Aids-Hilfe-Arbeit an die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen, kann ich, als einer, der selbst von Hiv betroffen ist, aber auch dafür sorgen, dass die Wurzeln der Münchner Aids-Hilfe nicht in Vergessenheit geraten."


Mario Simeunovic
"Die Münchner AIDS-Hilfe, mit ihrer langen Tradition und ihren vielfältigen Projekten zur Unterstützung von Menschen mit HIV und AIDS, findet sich in diesen Tagen in einer schwierigen gesellschaftlichen Lage wieder. Angekündigte Reformen des Gesundheitswesens führen zu Vorschlägen, den Kranken und Schwachen in diesem Land die Kosten für ihre Gesundheit aufzubürden. Bei den derzeitigen finanziellen Mitteln, die eine HIV-Therapie erfordert, kann man sich vorstellen, wie hart hier eine erweiterte Selbstbeteildigung - egal in welcher Höhe - die Menschen treffen würde. Dies gilt für Rentner und Drogengebraucher, aber auch für Migranten in besonderem Maß.
Die Finanzierung unseres Staates und seiner Aufgaben leisten verstärkt
Arbeitnehmer durch Steuern und Abgaben, während große Gesellschaften und Vermögen häufig keine oder kaum Abgaben zahlen.
Als Vorstand sehe ich mein Aufgabe auch darin, Bündnisse mit anderen sozialen Einrichtungen zu schließen und gemeinsam mit der globalisierungskritischen Bewegung gegen Ungerechtigkeit und Abbau in unserem sozialen System anzutreten."


[vorstand@muenchner-aidshilfe.de]



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