Diese Seite wird gerade upgedatet - schon bald sind Infos zu allen neuen Vorständen verfügbar!

Unser Vorstand (vorstand@muenchner-aidshilfe.de)

Im Bild (von links): Thomas Schübel (Hochschullehrer), Michael Häuslmann (Betriebswirt), Hansmartin Schön (Rentner), Karin Majewski (Sozialpädagogi/Geschäftsführerin), Norbert Blesch (Dipl.-Soz.Päd./Sozialbetriebswirt)

Thomas Schübel

Für ein diskriminierungsfreies Miteinander

Die Münchner Aidshilfe ist für mich ein wichtiger Streiter für eine offene Stadtgesellschaft. Eine HIV-Infektion ist nach wie vor ein Grund dafür, dass Menschen diskriminiert werden. Ich würde gerne die MüAH als einen Ort mitgestalten, wo sich Positive und alle anderen, Haupt- sowie Ehrenamtliche für ein diskriminierungsfreies Miteinander in München engagieren. Dafür möchte ich mich gerne einsetzen - dafür steht für mich die Tradition der Münchner Aids-Hilfe.

Michael Häuslmann

Die ehrenamtliche Arbeit macht weiter Spaß

Nach 16 Jahren Vorstand, hab ich mich entschlossen auch dieses Jahr wieder zu kandidieren und bin auch gewählt worden, was ein großer Vertrauensbeweis war. Für die nächsten zwei Jahre sehe ich meine Schwerpunkte, neben der Vertretung der Münchner Aids-Hilfe bei verschiedenen Veranstaltungen bzw. in verschiedenen Gremien, in der besseren Einbindung der Selbsthilfe und der Konsolidierung der Finanzsituation. Da ich auch wieder in die Schlichtungsstelle der Deutschen Aids-Hilfe gwählt wurde, bleibt natürlich auch ein sehr enger Kontakt zu unserem Dachverband. Ich freue mich auf zwei weitere Jahre Vorstandsarbeit, die hoffentlich wieder harmonisch, mit guten Diskussionen und klugen Entscheidungen verlaufen.

Karin Majewski

Die Münchner Aids-Hilfe finde ich super!

Das liegt an der wunderbaren Mischung aus basisdemokratischer Orientierung und professioneller Sozialorganisation. Die MüAH hat es geschafft, zum einen dem Thema HIV und Aids einen festen Platz in der Münchner Stadtgesellschaft zu geben. Sie hat es aber auch geschafft, soziale Dienstleistungen so anzubieten, dass sie von Menschen mit und ohne HIV gut angenommen werden können. Ich freue mich, dass ich in den Vorstand gewählt wurde und hier zusammen mit zwei erfahrenen Vorstandskollegen und zwei neuen Vorständen sicher bald ein gutes Team bilden werde. Mir ist es wichtig, dass wir in der Münchner Aids-Hilfe eine Kultur des wertschätzenden und gerne auch kritischen Miteinanders leben.

Norbert Blesch

Ein Ort, an dem Respekt vor dem Individuum und Vielfalt tatsächlich Normalität ist

Die Münchner Aids-Hilfe kenne ich bereits seit den Tagen meines Praktikums 1992. Die Welt heute eine deutlich andere als vor 25 Jahren, auch die Welt der HIV-positiven Menschen. Und dennoch: Trotz der riesigen (medizinischen) Fortschritte der letzten Jahrzehnte leben wir noch lange nicht in einer Welt ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Das gilt bedauerlicher Weise sowohl für Menschen mit der Diagnose HIV-positiv als auch für Menschen, die einfach anders sind als die gefühlte Mehrheit. Noch lange nicht sind wir angekommen an einem Punkt, an dem die Individualität und Unterschiedlichkeit von Menschen „Normalität“ bedeutet, geschweige denn als gesellschaftliche Bereicherung willkommen ist.

Insbesondere hier sehe ich einen zentralen Auftrag der Münchner Aids-Hilfe, jenseits handwerklich gut gemachter Sozialer Arbeit für jede_n Einzelne_n: Mit dem Wissen um die eigenen Wurzeln selbstbewusst für die Normalität von Vielfalt einzustehen und (wo notwendig) auch dafür zu kämpfen.

Ich engagiere mich als Vorstand, weil mir eine Aids-Hilfe am Herzen liegt, die als sozialer Dienstleiter fester Bestandteil unserer Stadtgesellschaft ist und zwar mitten drin. Ein Ort, an dem Respekt vor dem Individuum und Vielfalt tatsächlich Normalität ist.

© Münchner Aids-Hilfe e.V.